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Jahresrückblick: Wir lassen uns von Corona nicht kleinkriegen


HEY PALs, das Jahr 2020 war für uns eine echte Herausforderung. Das begann mit unserer Neufirmierung, führte über eine Phase, geprägt von Unsicherheiten und weitreichenden, dauerhaften Einschränkungen durch die Pandemie, und endete mit vielen Umstellungen in unserer Branche. Noch wichtiger: Vermeintliche Selbstverständlichkeiten wie Gesundheit, persönliche Begegnungen und Planungssicherheit waren plötzlich nur noch eingeschränkt möglich. Aber: Wir suchen die Challenge – und lieben es, andere zu motivieren. Deshalb wollen wir euch erzählen, wie wir bei HEY PAL das Jahr erlebt und was wir aus der Situation gemacht haben.

2020 wird unser Jahr – dachten wir

  Seit Anfang 2020 heißen wir nun HEY PAL und haben unseren ehemaligen Firmennamen intention Handelsmarketing abgelegt. Mit dem neuen Namen wollten wir nicht nur einen frischen Wind ins Unternehmen bringen, sondern hatten selbstverständlich viele Pläne für das Jahr 2020. Im Januar besuchten wir noch die ISPO in München, und auch wenn Corona dort bereits in Form von Durchsagen und Hygienehinweisen präsent war, konnten wir noch nicht erahnen, welche Auswirkungen das Virus auf uns und unseren (Berufs-)Alltag haben würde. Um die neusten Trends im Retail- und Shopbereich kennenzulernen, holten wir uns im Februar dann unter anderem auf der „Euroshop“ in Düsseldorf Input – Corona war aber auch zu diesem Zeitpunkt ein Phänomen, das nur beiläufig in den Gesprächen stattfand. Ende Februar kam es zu den ersten bestätigten Coronafällen in NRW und Deutschland, woraufhin durch die Bundes- und Landesregierungen erste Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie verabschiedet wurden. Unsere Kunden übernahmen in der Folge gesellschaftliche Verantwortung, indem sie die Kontaktpunkte durch die Markenbotschafter (BAs/BCs) im Einzelhandel auf ein Minimum zurückfuhren. Das hatte zur Folge, dass uns im März die ersten Projektabsagen erreichten und schließlich alle Termine bis Ende Mai gecancelt wurden. Wie so viele glaubten wir damals noch, dass wir schnell in die „Normalität“ würden zurückkehren können. Als Unternehmen, das seine Dienstleistungen zum Großteil im Einzelhandel anbietet, waren wir von den Einschränkungen unmittelbar betroffen und begaben uns ab April, wie etwa 50 % der Betriebe in NRW, in Kurzarbeit. Meetings fanden vorwiegend digital statt und so trafen wir uns fortan nur noch im Homeoffice. Glücklicherweise hatten wir bereits „vor Corona“ eine solide Infrastruktur geschaffen, um aus den heimischen vier Wänden arbeiten zu können.

Den Kopf in den Sand ist keine Option

  Das Positive: Wir begannen Möglichkeiten und Chancen zu sehen, wie wir für uns und unsere Kunden weitere, alternative Mehrwerte bieten könnten und wir uns – der Situation entsprechend – fortbilden und weiterentwickeln können. Einige Kollegen ließen sich so z. B. kurzfristig zu Covid-19-Hygienebeauftragten für Veranstaltungen ausbilden. In der Folge kristallisierten sich für die Sommersaison auch erste Promotioneinsätze heraus, die wir somit auch guten Gewissens gemäß der Corona-Vorschriften umsetzen konnten. Für unseren Kunden e-regio nutzten wir so z. B. Wanderhotspots in der Eifel, um Gewinnspiele umzusetzen, Leads zu generieren und Give-aways zu verteilen. Wie wir an die Konzeption, Planung und Umsetzung herangegangen sind, lest ihr hier.   Auch die kommenden Monate waren geprägt von Homeoffice, geschlossenen Sportstudios und – hallen. Eine der wenigen Sportarten, die man auch im Freien, in kleinen Gruppen oder alleine, durchführen konnte, war das Laufen. Hierdurch gehörte der Running-Markt bereits während des ersten Lockdowns im März „online“ zu den großen Gewinnern im Sportartikelmarkt. Das Bedürfnis, sich zu bewegen, war bei vielen Deutschen auch nach der Wiedereröffnung des stationären Handels so ausgeprägt wie selten zuvor. So hatten die stationären Running-Experten zwar während des Lockdowns erhebliche Umsatzeinbußen zu beklagen, konnten diese aber in kürzester Zeit mit Ladenöffnung nahezu ausnahmslos wieder ausgleichen. Hierbei unterstützten u. a. unsere Brand Ambassadors von New Balance und HOKA die Händler dabei, Laufschuhe mit der entsprechenden Beratungsleistung an die anspruchsvolle Läuferschaft zu verkaufen.

Die Show muss weitergehen

  Durch gesunkene Infektionszahlen und weitere Lockerungen waren wir für den Rest des Jahres zuversichtlich, sodass wir mit unserem Kunden HOKA in die Vorbereitungen der Herbst-Winter-Saison gingen und ein coronakonformes Kick-Off-Event umsetzten. Im August folgte dann für unsere Brand Coaches von JACK WOLFSKIN eine digitale Kollektionsschulung, in der wir die BCs ebenfalls für die bevorstehende Saison vorbereiteten. Denn auch der Outdoorbereich konnte dadurch, dass viele Deutsche ihren Jahresurlaub aus Angst vor Stornierungen oder zur Eindämmung des Infektionsgeschehens zu Hause verbrachten und sich in der Natur bewegten, profitieren. Die Situation, unsere Markenbotschafter „online“ auszubilden war neu für uns, erforderte eine ganz andere Herangehensweise in der Planung und viel Feingefühl im Umgang mit dem Kunden und unseren Brand Coaches. Rückblickend war auch dieser Event ein gutes Beispiel dafür, dass wir in 2020 umdenken und neue, digitale Lösungen finden mussten, an denen wir wachsen konnten. Nach weiteren Besserungen im September und Oktober, was sowohl die Auftragslage als auch die Infektionszahlen in Deutschland anging, waren wir voller Hoffnung und Zuversicht, dass wir mit einer neuen „Normalität“ durch die kommenden Monate kämen. Das Infektionsgeschehen in den Herbstmonaten jedoch stellte uns vor weitere Herausforderungen. Nachdem es uns anfänglich noch gelang, Händler und Kunden weiterhin zu unterstützen, mussten wir in der Folge mit verschärften Auflagen im November und einem „harten Lockdown“ seit Dezember ebenfalls dem zunehmend angespannten Infektionsgeschehen nachgeben und unsere Umsetzungen einstellen – auch zum Schutze unserer angestellten Brand Ambassadors und Brand Coaches.

2021 wird unser Jahr – wissen wir jetzt

  Und auch wenn dieses „Jahrhundertereignis“ uns weiterhin in Atem hält, sehnen wir uns weiterhin motiviert und voller Tatendrang nach der Öffnung des Einzelhandels. Derweil arbeiten wir mit Nachdruck, zusammen mit unseren Agency PALS NBX und intention Werbeagentur an sowohl digitalen als auch stationären Konzepten. Selbstverständlich werden wir weiterhin die krisenbehaftete Zeit nutzen, um Unternehmen bei ihren kommunikativen und strategischen Fragen zu unterstützen – und z. B. mit unserem innovation lab neue Impulse zu geben. Zum unverbindlichen Kennenlernen schaut einfach mal hier vorbei.   Auch uns fehlen in diesen Tagen selbstverständlich die Kontakte zu unseren Freunden, Kunden und Businesspartnern in der Branche – insbesondere auf Events und Messen.   Wir wünschen euch allen einen erfolgreiches und gesundes Jahr 2021!